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"Ich freue mich auf das, was noch alles kommt und was ich noch erleben darf." Zum Weltkrebstag erzählt Leserin Tanja ihre Geschichte.
"Ich freue mich auf das, was noch alles kommt und was ich noch erleben darf." Zum Weltkrebstag erzählt Leserin Tanja ihre Geschichte.

“Ich freue mich auf das, was noch alles kommt und was ich noch erleben darf!“

Zum Weltkrebstag:
Leserin Tanja erzählt ihre Geschichte.

4. Februar 2024 · von Elisabeth Koblitz

Das ist Tanja. Sie ist 51 Jahre alt – und sie hat Krebs. Und gleichzeitig großes Glück. Denn ihr Brustkrebs wurde rechtzeitig erkannt. 

Entdeckt wurde er bei der routinemäßigen Vorsorgeuntersuchung im November. Zur „Mammographie“ wird jede Frau in Deutschland eingeladen, die 50 oder älter ist. Die Kosten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen.

„Das Prozedere der Mammografie ist nicht besonders angenehm“, sagte mir Tanja. Bei ihr war schnell klar, dass in ihrer rechten Brust etwas war, was da nicht sein sollte.

Es folgten weitere Untersuchungen – und dann die Gewissheit, dass Tanja Krebs hat.

„Als ich wieder im Auto saß und meinen Mann anrief, brach ich in Tränen aus. Der schlimmste Gedanke für mich war, wie ich es unseren Kindern (22 und 13 Jahre) und meinen Eltern beibringen sollte.”

So wie Tanja erhalten jedes Jahr weltweit 20 Millionen Menschen neue Krebsdiagnosen (Quelle: IARC) – bis 2050 soll die Zahl nach neuesten Prognosen um 77 Prozent auf 35 Millionen pro Jahr zunehmen. 

Der Anstieg erklärt sich u.a. durch den Bevölkerungszuwachs und durch die gestiegene Lebenserwartung.

Etwa jeder fünfte Mensch erkrankt irgendwann an Krebs. Jeder neunte Mann und jede zwölfte Frau sterben daran. 

Tanja hatte Glück. Denn mit der Schreckdiagnose bekam sie auch direkt einen Fahrplan der Behandlung mit. Vor gut drei Wochen wurde Tanja operiert: „Ich bin sehr zufrieden mit der Narbe, die seitlich über meiner Brust bis zur Brustwarze verläuft. Die tollste Nachricht war, dass keine Bestrahlung oder Chemo nötig ist (…) Ich werde wieder vollkommen gesund werden.“ 

Tanja kommt gerade wieder auf die Beine, lernt Kontrolle abzugeben, in sich hineinzuhorchen und ihre Grenzen zu erkennen. Sie ist dankbar für Familie und Freunde, die sie in den vergangenen Monaten unterstützt haben. Und sie ist dankbar „dass ich mit einem blauen Auge davon gekommen bin.“

“Ich freue mich auf das, was noch alles kommt und was ich noch erleben darf“, sagt die zweifache Mutter. Und am Ende hat sie noch einen Appell: “Ich kann wirklich nur ganz eindringlich dazu raten, regelmäßig zur Vorsorge zu gehen. Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, dass ich Krebs haben könnte. In meiner Familie hatte noch niemand irgendeine Art von Krebs und ich selbst habe auch überhaupt nichts gemerkt.“ 

Sie sei ein gutes Beispiel dafür, dass durch frühzeitige Erkennung wirklich sehr gute Heilungschancen bestehen.

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