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„Der Petitionstext ist für viele hart arbeitende Familien ein Schlag ins Gesicht“

Die Pläne des Familienministeriums, die Einkommensgrenze für das Elterngeld von 300.000 Euro auf 150.000 Euro zu senken, wurde gestern nicht nur auf Social Media diskutiert. Auch bei uns in der Redaktion gab es lebhafte Wortwechsel. FACTS&FEELINGS Leserin Lisa, Mama von zwei Kindern, empfindet Teile des Petitionstextes als einen Schlag ins Gesicht für Menschen, die wie sie, ebenfalls hart arbeiten – aber ohne ein hohes Gehalt nach Hause fahren.

Wir sind eine Familie mit vier Personen. Ich selber bin Erzieherin, derzeit in Elternzeit, mein Ehemann ist Sozialpädagoge in der Jugendhilfe. Wir haben zwei kleine Kinder (ein und vier Jahre) und leben in der Nähe von Stuttgart zur Miete (ja, auch dort sind die Mieten hoch) in einer 3-Zimmer-Wohnung.

Wir haben ein Jahresbruttoeinkommen von unter 50.000 Euro zur Verfügung (wie viel davon nach den Steuern bleibt, weiß ich nicht genau) und erhalten, bis auf das Kindergeld, keinerlei Leistungen vom Staat.

Für mein erstes Kind habe ich ganz klassisch ein Jahr Elterngeld bekommen, das auf Basis meines Nettogehalts der letzten zwölf Monate berechnet wurde (unter den 1800 Euro) und für mein zweites Kind habe ich nur den Sockelbetrag von 300 Euro im Monat für ein Jahr erhalten, da ich nahtlos von der Elternzeit bei Kind 1 in die Elternzeit von Kind 2 gegangen bin, ohne zwischendurch erwerbstätig gewesen zu sein.

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