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In guten wie in schlechten Zeiten

“Mein Alltag ist anders als der anderer Menschen. Ich komme sehr oft an meine Grenzen. Mein Leben ist voller Chaos und ich versuche diesem Chaos mit Strukturen, Routinen und Plänen entgegen zu treten. Ich gebe einen großen Teil meines eigenen Lebens auf für die große Liebe. Wie ist es, wenn der Mensch, den man liebt, eine psychische Erkrankung hat?

Genau darüber möchte ich heute erzählen und möchte euch gerne einen Einblick in unser Leben geben. Ich möchte zeitgleich aber auch aufklären und psychische Erkrankungen alltagstauglich machen. Bevor es los geht, möchte ich kurz klarstellen, dass dieser Artikel in Abstimmung und Absprache mit meinem Mann verfasst wurde. Ich möchte und würde ihn niemals diskreditieren.

Mein Mann und ich lernten uns im Sommer 2015 in einer psychiatrischen Klinik kennen. 

Ich hatte mich selbst einweisen lassen, weil ich wusste, dass ich aus der schweren depressiven Episode, die auf meine vorherige, toxische Beziehung folgte, nicht selbst herausfinden würde. 

Selbstverständlich bin ich nie davon ausgegangen in dieser schweren Zeit meines Lebens in dieser Klinik die Liebe meines Lebens zu treffen. Um ehrlich zu sein hatte ich durch meine vorherigen Erfahrungen so gar keine Lust auf Männer, geschweige denn eine neue Liebe.

Im Laufe meines Aufenthaltes habe ich meinen Mann kennen gelernt und so kitschig das klingt: irgendetwas hat uns von Anfang an verbunden hat.

Wir führten viele tiefe Gespräche und hier hörte ich zum ersten Mal von seiner Diagnose: ADHS. Unter diesen Umständen lernten wir uns anders kennen, ohne Tabuthemen – die gibt es bei uns bis heute nicht. Wir verstellten uns nie voreinander, hatten von Anfang an viel Verständnis füreinander, waren einfach nur wir selbst, mit allen guten und schlechten Eigenschaften.

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