Monat: Oktober 2020

Dünner schien alles besser

Nina Kämpf ist freie Journalistin und zweifache Mutter. Ihr Blog Mamaempf ist vor allem für und über Mamas bzw. Eltern. Dort geht es aber nicht unbedingt nur um die schöne, heile Familienidylle – sondern auch um unbequeme Dinge, die zum (Familien-,) Leben eben manchmal (leider) dazu gehören. Sie teilt auch private Geschichten und Gedanken – die schönen und die schweren. Ungeschminkt und lebensecht. Heute lest ihr von Nina einen sehr bewegenden und ehrlichen Beitrag über ihre Essstörung als Jugendliche. Chapeau für so viel Offenheit und Mut.

Ich hatte eine Essstörung – als Kind. Als Jugendliche. Früher. Ich kann es gar nicht zeitlich begrenzen. Ich weiß nur, dass es relativ früh anfing, dass ich kein gutes Verhältnis zu Essen hatte. Schon immer stand das gemeinsame Essen im Mittelpunkt meiner Familie. Essen war Gesellschaft. Essen war ein Ereignis. Essen war lecker. Aber Essen war auch immer irgendwie gefährlich. Denn von Essen nahm ich zu. Ich sowieso, im Gegensatz zu meinem Bruder, dem meine Mutter Magnum-Eis in den Smoothie pürierte, damit er endlich etwas ansetzte. Ich jedoch wurde oft ermahnt. Das Nutella-Glas stand immer bei meinem Bruder. Ich durfte es zwar essen, aber ich wusste ja auch, was dann passierte… Ja, ich wusste es, ich nahm zu. 

Essen war lecker und böse, denn es machte mich dick. Kohlenhydrate sowieso. Also hörte ich auf, sie zu essen. Früh. Zu früh, glaube ich. Denn ich stand schon als Kind vor dem Spiegel und zog meinen Bauch ein. Zuhause merkte man, dass ich im Ungleichgewicht mit dem Essen stand, aber eine Lösung war nicht da. Denn meine Mutter wollte natürlich nicht, dass ich dick werde, wollte mich aber auch nicht ständig ermahnen. Also brachte sie mir (da war ich ungefähr 13/14 Jahre alt) eine hautstraffende Creme für Teenies aus der Stadt mit, um mir eine Freude zu machen und mich wahrscheinlich ein wenig daran zu erinnern (so nahm ich es als Empfänger auf), dass ich mehr als andere Kinder auf den Rippen habe. Für mich war dieser Moment so prägend, dass es dort für mich erst richtig anfing. Ich meldete mich im Fitness Studio an. Machte Sport. Extrem viel. Ich war damals wie in einem Rausch. Ich weiß noch, dass das gar nicht so einfach war in diesem Studio unter 16 Jahren trainieren zu dürfen, aber irgendwie klappte es doch und es machte mir richtig Spaß. Ich war stundenlang auf dem Stepper und hatte danach einfach keinen Hunger mehr. Ich nahm viel ab. So viel, dass meine Mutter morgens das Nutellaglas in meine Richtung schob und meine Schulbrote extra dick belegte. Diese verschenkte ich in der Schule. Dieses dünn werden ging von alleine und irgendwie fühlte ich mich dadurch total anders, besser, schöner. 

Irgendwann kam meine Lehrerin auf mich zu und fragte, ob ich Probleme hätte. Ihr sagte ich, dass sie das wirklich falsch interpretiert. Mir geht es gut. Ging es mir eigentlich aber nicht. Mit meiner damaligen Freundin (sie machte alles schlimmer), beschloss ich, dass wir uns Würmer im Internet bestellen, die wir schlucken, damit diese unser Essen quasi von innen aufessen. Sie kamen an, getraut sie zu nehmen, habe ich mich nicht. Dafür kauften wir uns auf dem Schwarzmarkt Abnehmtabletten. Ein älterer, hinterweltelerische Typ aus dem Fitness Studio hat uns diese damals verkauft. Da war ich 16 Jahre alt. In der Zeit, in der ich diese nahm, nahm ich nicht ab, hatte aber Herzrasen und ständige nasse Hände. Ich setze sie wieder ab.

In meiner Jugend ging es mit mir und meinem Körper immer auf und ab. Ich nahm zu und geißelte mich. Ich aß tagelang nichts und wenn, dann steckte ich mir auch mal den Finger in den Hals. Aber das war mir zu ekelig. Also aß ich nichts. Und dann, besonders nachts, nachdem ich von Partys wiederkam, aß ich wieder so viel, dass ich mit Bauchschmerzen auf dem Boden lag. Binge Eating nennt sich das – was ich damals nicht kannte. Doch ich machte es nie extrem, sondern immer kontinuierlich. Immer im Wechsel zwischen Phasen, in denen ich schlank sein wollte und Phasen, in denen ich resignierte. 

Ich glaube, dass mich in der Zeit nichts und niemand davor bewahren hätte können. Ich musste diese Erfahrung machen und kam auch noch lange nicht davon weg. Denn auch als ich nach Hamburg ging, hörte es nicht auf. 

Ich machte sehr viel Sport (immer eigentlich, seitdem ich mich damals das erste Mal im Fitness Studio angemeldet hatte), aß aber dafür auch viel. Ich ernährte mich schon jahrelang Low-Carb (und vermisste Kohlenhydrate sehr), aß eine zeitlang strikt ketogen, machte Saftkuren, eine davon brachte mich mit einer starken Unterzuckerung ins Krankenhaus – das war an meinem 21. Geburtstag. Ich macht Stoffwechselkuren und Intervallfasten. Ich trainierte mit einem Personal Trainer und ließ mich von Ärzten durchchecken, schlussendlich nahm ich jahrelang Medikamente (weil mein Zuckerspiegel nicht stimmte). Bis ich ein Telefonat hatte, was mein Leben veränderte. 

Ich sprach mit einem Bekannten, der als Fitness Coach arbeitet, am Telefon über meinen Hass auf meinen Körper und das ständige auf und ab, den Verzicht und das krasse Sportprogramm, was ich seit Jahren absolvierte. Ich erzählte ihm, dass es mir keinen Spaß mehr macht, im Studio zu trainieren, weil mir die Fitness-Geräte zu wenig Gewicht bieten. Ich erzählte ihm, dass ich nicht glücklich werden kann, wenn ich nicht endlich herausfinde, was mit mir nicht stimmt. Und er fragte mich eine Sache, die ich niemals vergessen werde. Ich saß an meinem Schreibtisch und krickelte nervös auf einem Blatt Papier rum, als er mich fragte, warum ich denn eigentlich unglücklich wäre…

Ich schluckte und erzählte ihm, was mich bedrückte. Gerade und mein Leben lang. Wir sprachen über diese Dinge in einem halbstündigen Telefonat, ich lag auf und weinte bitterlich. In diesem Moment verstand ich, dass das, was mich abhält loszulassen, nichts mit meinem Essen zu tun hat. Nichts mit meiner Figur. Nichts mit meiner Disziplin. Mein Unglück, was ich zu der Zeit spürte, lag ganz wo anders und ich gab dem Essen und meiner Figur all die Aufmerksamkeit, anstatt an das eigentliche Problem zu gehen. Genau in diesem Moment habe ich es verstanden und habe mir verziehen, dass ich mich jahrelang so schlecht behandelt habe. 

Ich denke, dass meine Essstörung, die ich damals natürlich überhaupt nicht erkannt habe, viele verschiedene Faktoren hatte. Ich habe von zuhause gelernt, dass es wichtig ist, was Essen mit uns macht – was einerseits sehr wichtig, aber auch sehr gefährlich sein kann. Ich habe falsche Vorbilder gehabt und keiner hat mein eigentliches Problem wirklich erkannt (ich denke, dass mir eine Therapie damals gutgetan hätte). Ich habe in Extremen gelebt und nie einen Mittelweg gefunden. Und der wichtigste Punkt: ich war verloren, fühlte mich alleine und brauchte Halt. 

Nach diesem Telefonat fing ich an, mein Verhalten zu reflektieren. Ich baute wieder Kohlenhydrate in mein Leben ein und fing an, sie zu genießen, ich aß wieder Schokolade und aß wieder regelmäßig, dafür von kleineren Tellern. Ich machte etwas richtig verrücktes (für mich damals): ich hörte jeden Tag in mich hinein und entschied mich, genau das zu essen, auf was ich Lust habe. Intuitiv zu essen. Ich meldete mich im Fitness Studio ab und beim Yoga an. Ich beschäftigte mich viel mit mir und meinem Glück. Ich stellte mir kleine Aufgaben und große Ziele. Alle hatten nichts mit meinem Körper zu tun. 

Langsam veränderte sich mein Mindset. Meine Stimmung. Mein Gefühl zu mir selber. Eine Sache an mir gefiel mir aber immer noch nicht und die ließ ich bei einem Arzt behandeln, denn seine Mitte zu finden heißt nicht, dass man sich komplett toll finden muss. 

Ich fing an, alle Extreme aus meinem Leben zu streichen und kam immer mehr bei mir an. Ein Prozess, der mir übrigens mit jeder Schwangerschaft einfacher fiel. Und mich immer mehr darin bestärkte, dass ich auch meinen Kindern ganz sicher von Anfang an genau diese Werte mitgeben will. Essen ist gut. Essen ist sinnvoll. Essen soll lecker sein. Aber Essen ist nicht alles. Du bist mehr als dein Körper. Aber dein Körper ist alles, was du bist. Also behandelt euch gut. Ihr habt nur euch! 

Gefahr für die Demokratie

Weltweit sind in der letzten Zeit immer mehr Menschen auf die rechts-extreme Verschwörungsgruppe “QAnon” aufmerksam geworden. QAnon gilt als erfolgreichste Verschwörungstheorie der Neuzeit: Sie glauben, dass die Elite, darunter unter anderem Hollywoodstars, Journalisten und Trumps Gegner, die Demokraten, Kinder töten und sich mit Hormonen aus deren Blut behandeln lassen würden. Präsident Trump würde die Welt „vor einem satanischen Kult aus Pädophilen und Kannibalen” (Quelle: Zeit.de) retten. Im Mai wurde QAnonvom FBI als inländische Terrorbedrohung deklariert. Dennoch glauben laut Forbes 56 Prozent der Republikaner, dass die Theorie stimmt oder teilweise zutrifft, während lediglich 4 Prozent der Demokraten angaben, dass sie teilweise stimmt.

Generell ist zu beobachten, dass Verschwörungstheorien in den vergangenen Jahren weltweit Hochkonjunktur haben. Diese Theorien scheinen sich häufig bei weltgeschichtlichen Ereignissen zu entwickeln, für die es keine einfache Erklärung gibt.  Diese oft tragischen oder absurden Geschehnisse sind so schwer zu verstehen, dass man durchaus an der “Wahrheit” zweifeln kann. Verschwörungstheoretiker suchen dann nach der vermeintlich “richtigen” Erklärung für Ereignisse wie 9/11 oder Adolf Hitlers Tod. Sie sind meist der Überzeugung, die Wahrheit zu kennen und suchen nach einem Motiv: Wer könnte von einer Inszenierung profitieren?

Zum Beispiel glauben einige, dass COVID-19 nicht existiert, jedoch würde das bedeuten, dass Millionen von Menschen gerade unwissentlich betrogen werden würden. COVID – Leugner sehen zum Beispiel das Tragen von Masken als „Eingriff in die Freiheitsrechte” an, andere glauben, dass COVID dazu dient, den sexuellen Handel mit Kindern zu vertuschen (Quelle: BBC.com), auch dies steht oft im Zusammenhang mit QAnon. Angeblich würde das Tragen der Maske Kinder anfälliger für Entführungen und dem damit einhergehenden Menschenhandel machen. Diese Theorien finden weltweit zunehmend Zuspruch, obwohl sich Experten einig sind, dass keine der Theorien bewiesen werden kann (Quelle: usatoday.com).  

Verschwörungstheoretiker glauben auch, dass nichts so ist, wie es scheint und dass alles miteinander verbunden ist. Dabei beachten sie nicht, dass es auch Zufälle gibt, dass nicht alles eine einfache Erklärung hat und dass nicht alle Ereignisse zusammenhängen (Quelle bpb.de). Gerade medizinische Verschwörungstheorien können dazu führen, dass Menschen den Glauben an essentielle Institutionen, wie zum Beispiel die Polizei, die Weltgesundheitsorganisation oder die Medien, verlieren.

Tatsächlich sind auch nicht alle Verschwörungstheorien komplett unwahrscheinlich. Zum Beispiel glaubten wenige Menschen, dass Länder ihre Bürger überwachen würden, bis Edward Snowden den U.S. NSA (National Security Agency) – Skandal aufdeckte (Quelle: bpb.de).

Nach Angaben von Michael Butter, Professor für amerikanische Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen, können Verschwörungstheorien ein Motor für politische Radikalisierung sein und deshalb zu Gewaltbereitschaft und tatsächlicher Gewalt führen. Wie er in einem Interview mit der Deutschen Welle angab, wurde uns das bereits durch den Anschlag in Christchurch am 15. März 2019 gezeigt, bei welchem 51 Menschen ums Leben kamen.

QAnons Theorie tauchte erstmals so richtig zum Wahlkampf 2016 auf – und verbreitete haltlose Behauptungen über Trumps damalige Kontrahentin Hillary Clinton. Im Oktober 2017 fing dann jemand mit dem Namen “Q” an, im pseudo-anonymen Diskussionsforum 4chan zu posten, dass Clintons Verhaftung unmittelbar bevorstehe. 4chan ist eine Plattform, die dafür bekannt ist, White Supremacy (weiße Vorherrschaft) aufrechtzuerhalten. QAnons Theorien verbreiten sich seitdem hauptsächlich auf sozialen Netzwerken. Diese versuchen dagegen vorzugehen:

Facebook hat bereits 790 Gruppen, 100 Seiten und 1.500 Anzeigen entfernt, während Twitter über 7.000 Accounts von QAnon-Unterstützern gesperrt hat (Quelle: Zeit.de).  QAnonsMitglieder verwenden beim Posten ihrer Inhalte vor allem Hashtags wie savethechildren, saveourchildren, wherewegoonewegoall und pizzagate. Unter dem Hashtag „pizzagate” wurde die absurde Annahme verbreitet, dass Demokraten aus einer Pizzeria in Washington D.C. heraus Kinderhandel betreiben würden.

Zu Beginn dieses Wahljahres tauchten wieder vermehrt Verschwörungstheorien von QAnon auf, wohl um auch auf die Präsidentschaftswahl 2020 Einfluss zu nehmen.

QAnon: die erste rechtsextreme Verschwörungstheorie der Neuzeit, die in die amerikanische Mainstream-Kultur und die Washingtoner Politik eindringt

Zum Beispiel haben QAnon-Gruppen einen Artikel von der Associated Press aufgegriffen und als Beweis für ihre Theorien angeführt: Im Artikel ging es um einen Zuschuss in Höhe von 35 Millionen US-Dollar von der Regierung an Organisationen, die sich für Überlebende des Menschenhandels einsetzt. Beobachter bezeichnen diese verhältnismäßig geringe Summe als reine Wahlkampftaktik seitens des Präsidenten. 

QAnons Anhänger nutzen immer wieder Meldungen oder aus dem Zusammenhang gerissene Statistiken, um damit eigene ausgedachte Theorien vermeintlich zu belegen. QAnon degradiert Politiker und Medienschaffende mit dem Argument: „Wenn Sie dagegen sind, dass wir darüber sprechen, sind Sie für Kinderhandel”.

Experten sagen außerdem, dass QAnon die erste rechtsextreme Verschwörungstheorie in der Neuzeit sei, die es geschafft hat, in die amerikanische Mainstream-Kultur und die Washingtoner Politik einzudringen (Quelle: ABC news). So seien mindestens rund ein Dutzend Kandidaten, die bei den Wahlen im November einen Sitz im US-Repräsentantenhaus anstreben, QAnon-Befürworter, unter anderem Rep. Majorie Taylor Greene, Rep. Jo Rae Perkins und Rep. Lauren Boebert (Quelle: Washington Post, Axios).

Die aktuelle Regierung steht immer wieder in der Kritik, sich nicht von der Verschwörungstheorie klar abzugrenzen. So wollte Vizepräsident Mike Pence an einer Spendenaktion für Präsident Trumps Wahlkampagne Anfang September diesen Jahresteilnehmen. Diese wurde abgesagt, nachdem ein Bericht der Associated Press (AP) enthüllte, dass das Ehepaar, welches die Veranstaltung ausrichtete, öffentlich seine Unterstützung für QAnon zum Ausdruck gebracht hatte.

Immer wieder wird Präsident Trump von Reportern auf QAnon angesprochen. Im August äußerte er sich auf einer Pressekonferenz: „Nun, das habe ich (…) nicht gehört. Aber soll das eine schlechte oder gute Sache sein? Ich meine, wenn ich helfen kann, die Welt vor Problemen zu retten, bin ich bereit, es zu tun”, (Quelle: whitehouse.gov). Als er bei der Town Hall am 15. Oktober zuletzt dazu angehalten wurde, QAnon und damit White Supremacy zu verurteilen, antwortete er: „Ich weiß nichts darüber. Ich weiß, dass sie gegen Pädophilie sind, sie kämpfen sehr hart dagegen an“ (Quelle: bbc.com).

Sowohl Präsident Trump als auch seine Kinder und Mitarbeiter des Weißen Hauses haben bereits QAnon-Inhalte auf sozialen Netzwerken, zum Beispiel auf Twitter, geteilt. Dabei wird angenommen, dass Präsident Trump nichts gegen die Bewegung unternehme, da er wohl den Verlust einiger Wählerstimmen fürchte. Außerdem kommt es ihm im Hinblick auf die bevorstehende Wahl zugute, dass QAnon Fehlinformationen und Zweifel gegenüber seinen politischen Gegnern, den Demokraten, streut.

Aufgrund der Tatsache, dass immer mehr Menschen, insbesondere jüngere Leute, die sozialen Netzwerke als primäre Nachrichtenquelle nutzen, sehen viele eine offensichtliche Gefahr: QAnon beeinflusst durch das gezielte Streuen von Fehlinformationen und Lügen zunehmend die sozialen Netzwerke. Dies hat nicht nur einen enormen Einfluss auf Millionen Nutzer, sondern unter Umständen auch auf deren Stimmabgabe bei der Präsidentschaftswahl in 14 Tagen.

Wenn Menschen zu Ware werden

Ende des 19. Jahrhunderts gelang ein großer Durchbruch: Sklaverei wurde nach langem und unermüdlichem Einsatz in den meisten Ländern abgeschafft und verboten. Nach 400 Jahren transatlantischem Sklavenhandel war das ein großer Erfolg. Damit scheint Sklaverei heutzutage den Geschichtsbüchern anzugehören – Schließlich ist Sklaverei weltweit in allen Ländern gesetzlich verboten. Doch der Schein trügt. Nach aktuellen Schätzungen leben heute 40,3 Millionen Menschen in Sklaverei. Die traurige Realität ist, dass damit heutzutage mehr Menschen in Sklaverei leben, als während der 400 Jahre transatlantischem Sklavenhandel. Moderne Sklaverei floriert – nicht zuletzt, weil es leider überaus lukrativ ist. Menschen werden zum Besitz anderer –
Ein Geschäft, das jährlich über 150 Millionen US-Dollar erzielt.

Moderne Sklaverei beschreibt den Gewaltakt, durch den ein Mensch zum Besitz eines anderen wird und keinerlei Freiheit mehr hat.

Tina Nischwitz

Neben den harten Zahlen stehen Millionen Einzelschicksale und Geschichten von Menschen. Menschen, die auf unterschiedlichste Weise versklavt werden. Zum Beispiel zur Produktion von Gütern und Nahrungsmitteln, die auch wir als Konsumenten in der Westlichen Welt am Ende erwerben. Moderne Sklaverei geht jedoch weit über die Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft bei extremer Unterbezahlunghinaus – es beschreibt den Gewaltakt, durch den ein Mensch zum Besitz eines anderen wird und keinerlei Freiheit mehr hat, oft über Generationen. Sklaverei betrifft alle Altersklassen und nimmt dabei schon für die Kleinsten dieser Welt grausame Formen an. 

Eine Form von moderner Sklaverei ist die sexuelle Ausbeutung von Kindern im Internet, auch als OSEC (Online Sexual Exploitation of Children) bekannt. Sexuelle Ausbeutung im Internet beginnt mit der visuellen Darstellung von Minderjährigen, die sexuell missbraucht oder ausgebeutet werden. Die entstandenen Fotos, Videos oder Live-Streams, zum Beispiel, werden dann an eine dritte Person, die physisch nicht anwesend ist, für eine finanzielle Gegenleistung weitergegeben.

Durch die Globalisierung und das Internet wurde diese Praxis enorm befördert. So können pädokriminelle Menschen in jedem Land ganz einfach und jederzeit dafür bezahlen, dass sich Kinder in anderen Ländern vor der Kamera ausziehen und nach Belieben agieren müssen. Die Täter sind meist nahe Verwandte der Kinder, die sie zu Handlungen zwingen und dann im Internet den Wert verhandeln. So können sie zum Beispiel bis zu 100 US-Dollar pro Stream verdienen. Was bleibt sind traumatisierte Kinder und zerstörte Kindheiten. In ärmeren Ländern handeln die Täter meistens aus finanziellen Gründen. Dabei ist es besonders schwierig die Kunden, vorwiegend aus der westlichen Welt, zu ermitteln und strafrechtlich zu verfolgen. Das Problem sexueller Ausbeutung von Kindern im Internet hat sich in den vergangenen Jahren stetig verschärft. Nicht zuletzt sind die OSEC-Fälle durch die Covid-19-Pandemie stark angestiegen, da Kinder durch den Lockdown zum Beispiel nicht zur Schule konnten und finanzielle Einnahmequellen versiegt sind. Laut Schätzungen von UNICEF hat sich die Zahl von 1,8 Millionen Kindern, die sexuell ausgebeutet werden, in diesem Jahr drastisch erhöht. Deutlich angestiegen sind die Fälle auf den Philippinen, ein weltweiter Hotspot für sexuelle Ausbeutung im Internet.

Was wir brauchen sind gestärkte Rechtssysteme, die lokal und global zusammenarbeiten und Täter/innen strafrechtlich belangen. Nichtregierungsorganisationen wie International Justice Mission arbeiten seit Jahren daran, diese Verbrechen mit den lokalen Strafverfolgungsbehörden einzudämmen. Daneben ist auch eine aufmerksame Öffentlichkeit notwendig – WIR sind gebraucht. Menschen, die sich darüber informieren, dagegen aufstehen und sich einsetzen. Einsetzen gegen diese Verbrechen und für die betroffenen Menschen. Das Thema ins Bewusstsein der breiteren Öffentlichkeit zu bringen und darüber aufzuklären ist ein erster wichtiger Schritt. Ein Schritt mehr in die richtige Richtung. Denn es wird Zeit, dass Sklaverei in ihren unterschiedlichsten Formenendgültig den Geschichtsbüchern angehört.

Über die Autorin: Tina Nischwitz studiert Development Studies. Mit dem Thema „Moderne Sklaverei“ beschäftigte sie sich während eines Praktikums bei der IJM (International Justice Mission) – seit dem ist sie dort ehrenamtlich tätig

Hi, Germany! I guess, we are back.

Dieses 2020. Es sollte groß, spannend und anders werden.
Und bisher ist es das auch: groß, spannend… anders… Doch definitiv nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe.

2020. Wahljahr. US-Wahlzirkus. Boom. Bäääm. Nach fast einem Jahrzehnt USA sollte dies nun unser letztes Jahr in den Staaten sein… wie passend, dachte ich. Noch einmal alles mitnehmen, einen weiteren Wahlkampf mit allem was dazu gehört: einen aufregenden Vorwahlkampf, pompöse Auftritte der PräsidentschaftkandidatInnen, Parteitage mit Luftballons und Konfetti, der große Wahltag… Ein Abgang mit Pauken und Trompeten.

Doch dann, mitten im Vorwahlkampf, am 12. März trat Trump vor die Presse und verkündete den Travel Ban aus EU-Staaten und irgendwie plötzlich war dieser „Coronavirus“ auch bei uns in den USA omnipräsent. Ab dann überschlugen sich die Ereignisse: man vermutete, dass die Fallzahlen bereits deutlich höher seien, als die offiziell bestätigten 1100, denn in den USA gab es zu dem Zeitpunkt nicht ansatzweise genügend Tests. Der Vorwurf stand schnell im Raum, dass der Präsident über Wochen das Virus heruntergespielt habe (wir wissen mittlerweile, dass er dies absichtlich tat um im Wahljahr keine schlechte Stimmung und Panik zu verbreiten).

Kitas und Schulen schlossen, Kinder zu Hause, kein rein-, kein raus. stuck in the USA. 
Statt Berichte vom US-Vorwahlkampf sendeten die Nachrichten monothematische  Sondersendungen über den CORONAVIRUS. 

Der Wahlkampfzirkus tröpfelte vor sich hin: Ziemlich schnell war klar, 2020 treten zwei alte weiße Männer an. Nothing new. How boring. Zu Hause: alles andere als boring. More exhausting, to say the least. Einige Wochen hatten wir vormittags kostbare Unterstützung bei der Kinderbetreuung von einer Studentin, doch die wurde irgendwann abgeworben. Eine Familie unterbreitete ihr ein langfristigeres und besser bezahltes Angebot. Die Suche nach Ersatz gestaltete sich schwierig: gefühlt jede Familie suchte nach Betreuung für die Kinder zu Hause. Der eh schon stattliche Stundenlohn einer Nanny erreichte in DC im Juni ein neues Rekordhoch: 30 Dollar die Stunde. 

„Summer 2020 – a summer to remember“

Wir verbrachten im schwül-heißen Washington einen „Summer to remember“: die Covidkurve stieg und stieg, die Kinder mussten selbst beim spazieren gehen Maske tragen, Spielplätze blieben geschlossen – und auf den Straßen: wütende Menschen, die endlich Gleichberechtigung von Schwarzen forderten. 
Das eh schon zerrissene Land: die Gräben schienen Tag um Tag tiefer. Nicht zuletzt wegen eines Präsidenten, der durch Twitter-Tiraden und bemerkenswerte Aussagen sein Volk aufstachelte, anstatt es zu einen.

Beruflich hätte es nicht besser laufen können. Das Einreiseverbot aus der EU im Wahljahr bedeutete für mich als deutsche Journalistin in den USA: unverhoffte Angebote… die Journalistin Elisabeth freute sich, während die Mutter Elisabeth sich fragte, wie sie das alles unter einen Hut bringen sollte…
Der Vorteil für mich: aufgrund der Situation wurden eigentlich alle wichtigen Großevents in einem Wahlkampfjahr abgesagt und fanden online statt. Zwar traurig und ärgerlich, doch für mich auch besser zu organisieren.

Im August war klar: mit dem Herbst in Aussicht hätten wir weiterhin keine verlässliche Kinderbetreuung. Zwar wollte der privat geführte Kindergarten der Mädchen (vorübergehend) wieder öffnen, doch was bedeutet das schon, zu Covid-Zeiten. Wir entschieden uns gegen den Kindergarten, vor allem deshalb, weil die monatlichen stattlichen Beitragsgebühren von 1500 Dollar auch fällig gewesen wären, wenn die Kita pandemiebedingt noch mal schließen müsste.

 Mittlerweile hatten so gut wie alle europäischen Freunde dem coronageplagten Land den Rücken gekehrt. Unsere Kinder, die Abschiede in DC gewöhnt waren, fühlten sich erstmals zurückgelassen, waren verunsichert, wer nun als nächstes gehen würde. 
In unserer einst belebten und beliebten Nachbarschaft schloss Woche um Woche ein Geschäft und Restaurant nach dem anderen. In deren Eingängen schliefen nun Obdachlose, durch die Straßen liefen nur noch Ortsansäßige: mit Maske und gebührend Abstand.  

Die Schilderungen aus der Heimat hörten sich im Vergleich dazu an, wie das Paradies auf Erden: Was für ein normales Leben dort – in Mitten einer Pandemie – geführt werden darf. 

Während das Mutterherz hüpfte, blutete das Journalistinnenherz

Immer wieder stand die Frage im Raum: ob ich mit den Kindern vorzeitig nach Deutschland zurückkehre. Immer wieder sagten wir uns, wir würden noch mal zwei Wochen abwarten…
Ende August sahen wir uns wieder einmal tief in die Augen. Eine Freundin musste aus privaten Gründen kurzfristig nach Deutschland – somit hätte ich ein extra Paar helfende Hände für einen transatlantischen Flug mit drei Kindern unter sechs Jahren.
Stundenweise unterstützte mich zu der Zeit eine Lehrerin der Kinder, die aufgrund von Corona ihren Job verloren hatte… doch sie sagte mir ehrlich: sobald sie einen langfristigen Vollzeitjob angeboten bekäme, würde sie den annehmen. 

„Ich fliege mit“, sagte ich zu meinem Mann – dem ein stressiger, arbeitsreicher Herbst bevorstand: ohne feste Arbeitszeiten, ohne Wochenenden. 
Ich buchte den Flug. Sechs Wochen vor der Wahl. Autsch. 
Während mein Mutterherz hüpfte, blutete mein Journalistinnenherz. 

Doch, unsere Kinder mussten mittlerweile so viele Abstriche machen, dass sie nun endlich wieder positive, schöne Erlebnisse in ihrem Alltag brauchten. Vier Wochen Urlaub bei Oma. Sagten wir. Doch gleichzeitig fragte ich mich, ob wir wirklich noch mal nach DC kämen. Wofür noch mal die Kinder in den Flieger zwängen? Was sollte da auf uns warten? Eine Entspannung der Lage? Ein leichterer Alltag?

Der einzige Trost war tatsächlich, dass ich als Journalistin vom Wahlkampf nicht groß etwas verpassen würde: kein BIG ELECTION DAY, keine Wahlparties. Kein Glanz, kein Gloria.

Und so stieg ich Mitte September mit drei Koffern, drei Kindern und ohne Mann in den Flieger. Passt. Dachte ich. Sollte dies das Ende meiner Amerikajahre sein, passt das ins 2020. 

Nun sind wir in Deutschland. Und werden dieses Jahr nicht mehr zurück nach DC fliegen. Mein Mann kommt kurz vor Weihnachten zu uns. Ja, Deutschland fühlte sich als wir landeten frei an. Die Kinder konnten die ersten Tage ihr Glück kaum fassen: „Mama, ich mag Deutschland“. „Deutschland ist wie ein Märchen“. In ihrer kleinen Welt ist Covid-19 nur noch klitzeklein präsent. Kaum spürbar. „This is because of coronavirus“, hatten sie sich in Amerika irgendwann selbst gegenseitig erklärt, wenn sie nicht auf den Spielplatz gehen konnten, keine Play Dates machen konnten, nicht in den Kindergarten gehen durften. Diesen Satz habe ich seit Wochen nicht mehr gehört.

Zu wissen, dass die Verantwortung auf mehreren Schultern verlässlich verteilt werden kann, ist ein völlig neues Gefühl.

Nach 8 Jahren Leben im Ausland sind wir nun wieder in Deutschland

Hier, im freien Deutschland, ist nicht gleich alles leichter und wie wir alle gerade zu spüren bekommen: wir müssen auch in Europa noch eine ganze Weile mit dem Virus leben. Doch ich habe hier wenigstens das Gefühl in einem Land zu leben, dessen Regierung die Lage wirklich ernst nimmt.

Für unsere Familie, gerade für die Kinder war dies wohl richtige Schritt. Ob es der einfachere Weg ist? Wohle eher nein. Vielleicht gehe ich da irgendwann noch mal näher drauf ein. Aber nur so viel: es sieht so aus, als würden die Kinder erst im März 2021 einen Kindergarten von innen sehen. Dann waren sie genau ein Jahr zu Hause, hauptsächlich bei mir – und seit Neustem auch bei Oma… denn ja, das ist ein völlig neues Gefühl für mich: nicht mehr tausende Kilometer von den Lieben entfernt zu sein, sondern das Sicherheitsnetz „Familie“ unter sich zu haben. Man atmet schon etwas aus – zu wissen, dass momentan die Verantwortung auf mehreren Schultern verlässlich verteilt werden kann. Kids… It takes a village…

2020. Ich habe so viel von Dir erwartet – und in jeglicher Hinsicht hast Du Dich selbst übertroffen: du bist groß, spannend und ja, auch anders. In gewisser Weise eine Akkumulation von dem, was LEBEN ist. Chaotisch, dramatisch, anstrengend, unerwartet, unverhofft, herausfordernd. Zeigst, dass man doch stärker ist, mehr aushält, als man denkt.

Und, 2021. Ich bin mehr als bereit für Dich. Diesmal habe ich keine großen Erwartungen an das neue Jahr. Ich hoffe, dass meine Lieben und ich weiterhin gesund bleiben. Und wir einfach, einen stinknormalen Alltag leben. Vielleicht mit einem Urlaub am Meer? Aber, ganz ehrlich… selbst das muss nicht sein. 😉

„Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich keine Kinder bekommen“

“Ich habe vier Kinder. Im Alter von 5- Anfang 20. Mein Mann verließ uns, als ich mit dem Jüngsten schwanger war. Seit dem haben wir keinen Kontakt mehr zu ihm, der Kleinste kennt ihn also nicht.  

Ich wusste sehr früh im Leben, dass ich Mutter sein wollte und bekam mein erstes Kind mit Anfang 20. Wir freuten uns bei den ersten drei Schwangerschaften auf jedes Kind. Alles lief komplikationsfrei ab. Doch mittlerweile ist es anders. Vor allem, wenn ich die 3 Grossen ansehe fühle ich keine Wärme. Wenn sie mich umarmen, bleibt mein Herz kalt. Das war früher anders, als sie noch kleiner waren.  

Ich traue mich das Thema nicht bei Freunden oder Bekannten anzusprechen, habe also keine Vergleichsmöglichkeit und weiß nicht, was andere Frauen empfinden, wenn sie ihre (älteren) Kinder sehen.

Beim jüngsten Kind ist es (noch) anders: ich umarme es freiwillig und es fühlt sich gut an. Wenn ich die älteren Drei ansehe, denke ich nur daran, dass ich kein Leben habe.
Meine Familie hat sich aufgrund der Herkunft meines Ex-Mannes damals von uns abgewandt. Ich habe keinerlei familiäre Unterstützung. Nicht mal eine Woche habe ich für mich. Es engt mich ein. 

Ich habe lange in der Pflege gearbeitet und wenn es dort Konflikte gab, habe ich mir immer gesagt: „Es ist nur Arbeit.“  Ich konnte nach Hause gehen und alles hinter mir lassen. Bei den Kindern ist es schwierig, da ich kein eigenes Zimmer habe um mich zurückziehen.
Ich ertappe mich seit langem immer öfter wie ich mir wünsche ich könnte allein wohnen.

Ich hasse das Leben, das ich mit den 3 großen Kindern führe. Als sie noch klein waren, war es anders. Sie waren zwar auch manchmal frech, aber mehr aus Unwissenheit. Seit dem sie in der Pupertät sind, ist es schlimm. Alle 3 haben mich schon mit Kraftausdrücken und Beleidigungen betitelt – da fällt mir nichts mehr ein. Ich hätte mich nie getraut so mit meiner Mutter zu reden.

Sie lassen sich von mir nichts sagen, und ich mache alles für sie: schmeiße den Haushalt allein, habe von Voll-, auf Teilzeit reduziert wegen des Jüngsten. Ich bin verzweifelt wenn ich daran denke wie viele Jahre ich das noch ertragen muss… ich glaube, ich find an so zu fühlen, als mein 16-Jähriger in die Pubertät kam.

Ich glaube die Gesellschaft hat ein falsches Bild vom Muttersein.

Marina, 4-fach Mutter

Ich glaube, die Gesellschaft hat ein falsches Bild vom Muttersein. Es ist für mich der am wenigsten anerkannte „Beruf“ der Welt. Ich bin Ärztin, Krankenschwester, Psychologin, Köchin, Putzfrau und noch vieles mehr und das ohne Urlaub, freies Wochenende oder einen Feiertag.

Einer kinderlosen Frau würde ich Muttersein so erklären: Du gibst Dein Leben auf. Je mehr Kinder Frau hat desto weniger eigenes Leben! So ist es bei mir zumindest. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich keine Kinder bekommen. Ich würde mein Leben leben und wäre nur für mich verantwortlich.

Die Kinder spüren bestimmt, dass ich solche Gedanken habe-Besonders das kleinste. Ich habe mich schon daran gewöhnt.

Ich bereue es wirklich Mutter geworden zu sein. 

Ich denke oft wie schön es wäre nur mit dem  Kleinsten zu leben. Gleichzeitig weiß ich nicht wie es mit ihm wird wenn er heranwächst. Der Älteste wird bald ausziehen, aber selbst wenn alle drei Großen irgendwann nicht mehr hier leben, kommen meine Nerven nicht wieder in Ordnung.

Ich habe nicht mal mehr die Kraft zum weinen, früher hab ich viel geweint. Ich wünschte ich könnte die Zeit zurückdrehen, dann wäre ich kinderlos geblieben. Bitte verurteilt mich nicht für meine Gedanken, ich schäme mich so.”


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