Monat: August 2020

Mögen aus kleinen Menschen gute Menschen werden

Meine drei Kinder sind in den USA geboren und verbringen hier die ersten Jahre ihres Lebens. Was will ich ihnen mitgeben?

Mein Mann und ich erziehen aus dem Bauch heraus.
Neulich aber habe ich mich gefragt, was mir eigentlich wichtig ist in der Erziehung meiner Kinder. Neben der Tatsache, dass sie natürlich glücklich sein sollen, schwirrte eigentlich nur ein Satz in meinem Kopf: „Sie sollen gute Menschen werden.“ Good people.

Glückliche gute Menschen. Keine glücklichen Arschlöcher. Davon gibt es schon zu viele.

Und mir kamen konkrete Situationen in den Sinn: 

Den Obdachlosen an der Kreuzung nicht gezielt ignorieren oder gar verachtend anschauen, sondern freundlich zulächeln. Oder ihnen etwas zu Essen und bei der Hitze eine Flasche Wasser bringen.

Sich mit der weißen Kassiererin genauso unterhalten, wie mit der Schwarzen Vermieterin – oder umgekehrt.

Dazu gehören aber auch Kleinigkeiten, wie: Bitte! Danke! Entschuldigung! Hallo! Auf Wiedersehen! 

Bevor man das letzte Stück Brot nimmt: fragen ob man es mit jemandem teilen kann.

Wenn man die Wand mit rotem Lippenstift angemalt hat, dies auch zugeben. 

Und sie sollen nicht nur wissen, sondern auch wirklich verstehen, wie privilegiert sie in manchen Bereichen sind und wohl immer sein werden. 

Weil sie weiß sind, weil ihre Eltern ihnen Dinge ermöglichen können – die anderen Kindern einfach verwehrt bleiben:

Meine Kinder werden vermutlich nie nach Hause kommen – und in einen leeren Kühlschrank gucken. Sie werden nie mitbekommen, wie ihre Eltern sich entscheiden müssen, ob das Geld für einen Einkauf oder die überfällige Miete ausgegeben wird.

Wenn Mama und Papa gleichzeitig arbeiten, müssen sie tagsüber nie alleine sein, weil wir uns einen Babysitter leisten können. 

Wenn sie später Schwierigkeiten in der Schule haben, werden sie durch uns Unterstützung bekommen – oder bezahlte Nachhilfe. 

Privilegien, für die sie nichts können. Aber für die sie auch nichts getan haben. 

Meine Kinder bekommen in den vergangene Wochen viel mit. 

Sie wurden angeschrien, weil sie im Park keine Maske trugen. 

Sie bekamen Brüllereien zwischen Schwarzen und weißen mit.

Sie sehen, dass jede Woche mehr Obdachlose auf den Straßen unserer Nachbarschaft schlafen, betteln, schreien – oder sich unterhalten.

Mich hat neulich jemand gefragt, ob das nicht zu viel sei für so kleine Kinder. Ob sie das nicht verunsichere, verängstige.

Klar, manchmal schauen sie irritiert, zucken zusammen. Aber was sie sehen und mitbekommen ist nur ein klitzekleiner Ausschnitt der Lebensrealität so vieler Menschen. Und die haben nicht die Möglichkeit wegzusehen oder gar wegzurennen.

Ja, meine Kinder stellen Fragen – und sie bekommen Antworten. Auch wenn das manchmal nicht so einfach ist.

Sie sehen, dass Leute auf die Straße gehen um zu demonstrieren – weil Schwarze ungerecht behandelt werden.

Schwarze Kinder, wie ihre Freundin Niles. Schwarze Frauen, wie die Kinderarzthelferin oder ihre Babysitterin.  Sie wissen es – und sie verstehen es nicht: es ergibt für meine Große, sie ist fünf, einfach keinen Sinn. 

Am Freitag sprachen wir wieder darüber, als ich zu den BLM-Protesten aufbrach. Als ich von der Polizeigewalt besonders gegenüber Schwarzen erzählte, schüttelte sie den Kopf und sagte: „weil sie Schwarze Haut haben?! Aber warum?“ 

Es klingelte. Lea stand vor der Tür. Unsere Babysitterin, die einspringt, wenn mein Mann und ich gleichzeitig arbeiten. 

Die Große sagte: „Lea, today, a lot of people meet again… you know, sometimes Black people are (being) treated wrong.“ Lea sagte: „I know, honey“. „But why?“, fragte meine Tochter wieder: „Black people. Like you!“

Ja, diese Empörung, diese pure Fassungslosigkeit über Ungerechtigkeiten, die objektiv keinen Sinn ergeben…. ich hoffe, dass meine Kinder sich ihre Sensibilität, ihren Gerechtigkeitssinn und ihre Wut darüber erhalten. 

Und ihren Mund aufmachen. Für und mit Lea und Niles – ein Leben lang. 

Knapp 30 Millionen US-Amerikaner droht die Obdachlosigkeit

Knapp 30 Millionen US-Amerikaner können bald ihre Miete nicht mehr zahlen. Nun droht ihnen die Zwangsräumung und der Absturz in die Obdachlosigkeit

Durch die Coronakrise verloren Millionen Amerikaner ihren Job und damit ihr Einkommen. 

Nun stehen diese Menschen noch einmal mehr unter enormen Druck: viele von ihnen können ihre Miete nicht mehr zahlen, ihnen droht eine Zwangsräumung und damit Obdachlosigkeit.

Im März verabschiedete der Kongress den vom Präsidenten unterzeichneten „CARES-Act“. Um die Millionen Menschen finanziell etwas aufzufangen, die aufgrund der Pandemie ihren Job verloren, bekamen Arbeitslose bis Ende Juli wöchentlich 600 Dollar. Sie konnten damit weiterhin ihre Rechnungen zahlen, vor allem ihre Miete.  

Zudem gewährten Regierungen auf Landes-, Bundes- und Regional-Ebene Mietern Zahlungsaufschübe und verhinderten damit Klagen durch die Vermieter.

Doch sowohl die Hilfen für Arbeitslose, als auch Moratorien in bisher 24 Bundesstaaten liefen Ende Juli aus.

Da sich der Kongress noch nicht auf eine neue Regelung einigen konnte, unterzeichnete Präsident Trump Anfang August ein Präsidenten-Dekret mit der Forderung, alle rechtlichen Maßnahmen zu treffen, um Zwangsräumungen zu verhindern, die sich aufgrund der Covid19-Krise ergeben würden. Auch sollten Ministerien Gelder für notleidende Mieter bereitstellen. 

Doch die Anordnung hat mehr einen empfehlenden Charakter. Ein echtes Moratorium ist dies nicht.

Laut des US-Amtes für Statistik konnte im Juli jede*r fünfte MieterIn ihre/seine Miete bereits nicht zahlen, schon für den Monat August gab jede*r dritte MieterIn an, dass er/sie wenig oder gar nicht zuversichtlich sei, die Monatsmiete zahlen zu können. 

Gerade viele Großstädte, wie LA oder San Francisco, die schon vor der Covid19-Krise mit Obdachlosigkeit zu kämpfen hatten, bereitet diese Entwicklung Sorge. 

Laut Schätzungen droht von den 110 Millionen US-Mietern 30 Millionen die Zwangsräumung bis Ende September. 

Besonders schlimm betroffen wären vor allem die Schwachen der Gesellschaft, allen voran die Communities of Colors (Schwarze und Latinos).

Das liegt zum einen daran, dass der prozentuale Anteil der MieterInnen in der Schwarzen Bevölkerung doppelt so hoch ist wie in der weißen Bevölkerung  (dort ist der Anteil von Wohneigentum deutlich höher). 

Zum anderen hat die Coronakrise die prekäre Lage der Schwarzen zusätzlich verschärft: viele Afro-, und Lateinamerikaner arbeiten im Servicesektor, der aufgrund der Lockdownphasen besonders hart getroffen wurde: viele Menschen verloren ihren Job.

Erst kürzlich liefen die staatlichen Arbeitslosenprogramme und Moratorien aus – noch verzeichnen große US-Städte wenig Zwangsräumungen. Manche können ihre Mieten noch mit Erspartem begleichen, andere kommen Übergangsweise bei Verwandten und Freunden unter. Typisch für Amerika ist auch dies: 

Wenn nichts mehr geht wohnen ganze Familien in ihrem Auto. 

Experten rechnen damit, dass erst im Herbst das volle Ausmaß von sozialem Elend und Obdachlosigkeit sichtbar werden wird. 

„Trump ist dafür bekannt, zu seinen Worten zu stehen, ob sie den Leuten gefallen oder nicht.“

Kimberly, 27,  besitzt die doppelte Staatsbürgerschaft. Sie reiste viele Jahre in die USA um ihre Großtante in Arizona zu besuchen. 2017 lernte sie dabei die Liebe ihres Lebens kennen: ihren heutigen Mann. Die ersten beiden gemeinsamen Jahre verbrachten sie in Deutschland, Anfang 2020 wagten sie das Abendteuer USA. Mit ihrer kleinen Tochter leben sie nun in Nashville, Tennessee.

Kimberly wird dieses Jahr das erste Mal wählen gehen. Sie hofft, dass Donald Trump US-Präsident bleibt. 

Weshalb möchtest du Trump wählen?
Seit meinem Studium (Bildung in Kindheit und Jugend) interessiere ich mich für Kinderrechte und setze mich für diese ein. Schon vor einigen Jahren bin ich auf Menschenhandel in den USA aufmerksam geworden. Auch das Thema „Abtreibungen in den USA“ lies mich nicht los. Ich habe sehr viel recherchiert und mein Interesse wurde immer größer. Trump setzt sich für die Kinder ein und hat erst vor ein paar Tagen bei der Convention der Republikaner stolz verkündet, dass alle Kinder – geboren und ungeboren ein von Gott gegebenes Recht auf ihr Leben haben. Hinter dieser Aussage steckt für mich sehr viel. Als ich das hörte, habe ich mich richtig gefreut. Das Ganze ist für mich eine Herzensangelegenheit und ich möchte Trump unter anderem durch meine Stimme dabei unterstützen Menschenhandel, sexuelle Ausbeute und Sklaverei zu bekämpfen.

Trump ist dafür bekannt, zu seinen Worten zu stehen, ob sie den Leuten gefallen oder nicht. Ich vertraue auf seine Worte und habe große Hoffnung, dass er sich in vielen Dingen für die US-Bevölkerung einsetzt. Ich denke, dass sein Handeln auch große Auswirkungen auf den Rest der Welt hat. Deshalb ist diese Wahl für mich besonders wichtig.  Ich wähle Trump nicht, weil er Republikaner ist. Ich wähle ihn als Person, als Individuum. In vielen Bereichen hat er meiner Meinung nach bewiesen, dass er ein guter Präsident ist.

Was sind die größten Errungenschaften in Trumps Präsidentschaft?

Für mich steht da an erster Stelle der Frieden zwischen Israel und UAE – geschlossen durch Trump. Länder, die sich seit vielen Jahren im Krieg befinden. Ich glaube, dass dies auch große Auswirkungen auf die Flüchtlingspolitik in Europa und ganz besonders in Deutschland haben könnte. Ich kann mir vorstellen, dass andere Länder im Mittleren Osten nachziehen. Wenn in diesen Ländern wieder Frieden herrscht und der Kriegsstatus damit beendet ist, müssten laut Gesetz viele geflüchtete Menschen Deutschland wieder verlassen. Die Aufenthaltsgenehmigung für Kriegsflüchtlinge würde dann aufgehoben werden – zumindest ist es das, was ich in meiner Arbeit im Flüchtlingscamp gelernt habe. Ich denke, das wäre sehr wichtig und auch gut, denn durch meine Gespräche mit geflüchteten Menschen weiß ich, dass viele an ihrer Heimat hängen und sie vermissen. Viele Familien sind immer noch getrennt und könnten dann endlich wieder zusammengeführt werden. Ich denke da ganz besonders an die unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlinge, zu denen ich einen sehr großen Bezug hatte.

Die Arbeitslosenquote hat sich zudem sehr verringert und die Einkommenssteuer wurde durch Trump gesenkt. Die Arbeitslosenquote sank von über 14 % im April auf 10,2 % im Juli dieses Jahres, währenddessen auch die Löhne erhöht worden sind.

Durch Trump wurden Regelungen bezüglich Abtreibungen geändert. In einigen Staaten waren Abtreibungen bis in die späten Schwangerschaftsmonate erlaubt. Das gilt seit der Änderung nur noch für Schwangerschaften, die durch Vergewaltigung oder Inzest entstanden sind, oder im Falle eines medizinischen Notfalls.

Menschenhandel ist in den USA ein sehr großes Thema. Viele Frauen, Kinder aber auch Männer werden für illegale Drogengeschäfte und sexuelle Ausbeute verschleppt. Trump unterstütze Hilfsorganisationen mit 35 Millionen US Dollar und versprach weitere Ermittlungen anzustellen sowie die Schuldigen strafrechtlich zu verfolgen und zu bestrafen. Oft wird darüber in den großen Medien nicht berichtet, aber ich beobachte aktuell ganz viele erfolgreiche Ermittlungen, Festnahmen und Befreiung von Kindern und Frauen. Zuletzt gestern, als in Georgia 39 Kinder aus einem Pädophilenring gerettet wurden.

Was würdest du sagen, sind Trumps stärkste Charaktereigenschaften. Gibt es auch etwas, was du nicht so gut findest?

Ich denke, dass Trump zu seinen Worten steht und das eine besonders starke Charaktereigenschaft ist. Er ist selbstbewusst und Kritik gegenüber sehr unerschrocken – das wirkt sehr selbstsicher. Zudem scheint er eine besonders große Willensstärke zu haben und geht viele Mammut-Projekte an, die Arbeit und auch Überwindung kosten.

Es gibt auch Eigenschaften, die ich nicht gut finde.Trump ist definitiv nicht der beste Redner. Das hat unter anderem zur Folge, dass er oft missverstanden und falsch interpretiert wird. Auch mit Tweets auf Twitter hat er oft provoziert – besonders in Momenten der Wut – so scheint es mir.

Kimberly wird im November das erste Mal in ihrem Leben wählen gehen. Sie gibt ihre Stimme Donald Trump 

Du wirst das erste Mal in Deinem Leben im November wählen gehen. Wieso jetzt? 

Bis vor ein paar Jahren habe ich mich wenig mit Politik beschäftigt, weil es für mich nicht interessant war. 

Das änderte sich als ich in Deutschland von 2015-2017 in einem Flüchtlingscamp gearbeitet hatte. Da stieg mein Interesse an der Politik – insbesondere Flüchtlingspolitik.

Das klingt interessant! Was waren denn Deine Aufgaben in dem Camp?

Ich habe Sprachkurse organisiert und koordiniert und ein Projekt für Mütter + Kinder geleitet. Nebenbei – als Freiwillige – habe ich minderjährige unbegleitete Flüchtlinge betreut und war „Ansprechpartnerin“ – viel mehr große Schwester. Zudem hatte ich die Vormundschaft eines Flüchtlingsjungen, bis er 18 Jahre alt wurde.

Ich habe bei meiner Arbeit festgestellt, dass die politischen Gedanken und Entscheidungen sowie rechtliche Vorschriften in vielen Bereichen wenig bis gar nicht umsetzbar waren. Ich war oft sehr frustriert und die Frustration machte sich auch überall sonst bemerkbar.

Du hast Dich persönlich um Flüchtlinge gekümmert, kennst viele persönliche Geschichten. Nun ist Trump ein Präsident, der gerade in Bezug auf Flüchtlinge sehr hart durchgreift. So wurden und werden in den USA minderjährige Kinder von Flüchtlingen und illegalen Einwanderern getrennt. Was denkst Du darüber?

Ja, Trump greift bei der Flüchtlingspolitik sehr hart durch. Ich verstehe den Aspekt der Gefahr des Menschen- und Drogenhandels bei (illegalen) Einwanderungen. Auch glaube ich, dass ein Land bei vielen neuen Menschen, überfordert ist. Das habe ich bereits in meiner Arbeit mit geflüchteten Menschen in Deutschland kennengelernt. Wenn die Ressourcen fehlen, funktioniert eine gute Integration einfach nicht und Integration ist wichtig; nicht nur für die Bevölkerung, sondern auch für die Neuankömmlinge, die Perspektiven und Chancen benötigen.

Warum Kinder von ihren Begleitpersonen getrennt werden, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass diese Entscheidung damals schon von Obama getroffen wurde. Ich vermute, aber ich weiß es nicht.

Der einzig logische Grund für mich wäre, Kinder aus den Fängen der Menschen zu befreien, die diese in den USA verkaufen wollen. Ich weiß, dass täglich ca. 5 Kinder von ihren Begleitpersonen getrennt werden. Wie viele Kinder täglich die Grenze passieren, weiß ich nicht – auch nicht, ob die Begleitpersonen tatsächlich die Eltern oder Verwandte sind.

Ich hoffe, dass Kinder und ihre tatsächlichen Eltern oder Verwandten zusammenbleiben dürfen und es sich bei der Zahl von 5 Trennungen tatsächlich um andere Gründe handelt. Vielleicht ist dies auch nur eine Wunschvorstellung. Ich habe keine andere Antwort. 

Ist das Land zerrissener als vor vier Jahren, bzw. glaubst du Trump ist eher ein Präsident, der das Land eint oder weiter auseinanderdriften lässt? Woran machst du das fest?

Die USA ist aktuell sehr gespalten. Das gab es vor vier Jahren nicht. Da schien mir alles viel friedlicher. Vor vier Jahren hätte niemand geglaubt, dass wir Menschen uns eines Tages mal um Toilettenpapier streiten müssen. Im Moment herrschen viel Unverständnis, Anfeindung, Ungewissheit, Skepsis, Angst und Chaos. Das ist ein absoluter Ausnahmezustand, der das Land sehr spaltet. Ich glaube, dass Trump das komplette Auseinanderdriften keinesfalls zulassen möchte. Trump ist Patriot und er liebt die USA. Die Patrioten sind stolz auf die USA und halten an ihr fest und ich denke, dass Trump durch die Gemeinschaft und neue Voraussetzungen und Chancen für benachteiligte Menschen die USA zusammenhalten kann – vorausgesetzt die Entwicklung des Coronavirus verläuft positiv (gleichbleibend).

Welches Bild haben die meisten Deutschen von Trump?

Für viele Deutsche ist es nach wie vor unverständlich, wie Trump Präsident werden konnte. Und um ehrlich zu sein, dachte ich das bis vor ein paar Jahren auch noch. Viele Deutsche können Trump gar nicht ernst nehmen – weder seine äußerliche Erscheinung noch sein Reden. Trump ist eine Witzfigur und derjenige, der die USA und die ganze Welt in Gefahr bringt. Er ist provokativ und leichtsinnig. Trump ist ein Sexist und Rassist. Er ist unglaubwürdig, unbeliebt und ein schlechter Verlierer, der sich verhält, wie ein kleiner wütender Junge, wenn ihm etwas nicht gefällt.

Welches Bild ist deiner Meinung nach richtig?

Trump wird durch die Medien oft falsch dargestellt und viele Menschen möchten ihm nicht wirklich zuhören und erzählen meines Erachtens Unwahrheiten. Trump ist gewiss gewöhnungsbedürftig und nicht einfach. Ich habe erst durch eigene Recherchen ein vollständiges und richtiges Bild des US-Präsidenten erhalten. Ich stimme Trump nicht in allen Punkten zu, aber doch macht er Vieles richtig und hat Einiges bewirkt. Ihm sollte das definitiv zugesprochen und anerkannt werden. Oft liest man leider nur Negatives.

Bitte hört auf „Coronavirus“ zu sagen! Ein Leidensbericht von Frau Corona

Früher – also vor Dezember 2019 – waren Reaktionen auf meinen Nachnamen folgende: „Schöner Name, wo kommt der denn her?“, „Corona? Das ist doch die Krone, oder?“ oder „Ach, so wie das Bier?“. Sehr viel öfter gab es auch gar keine Reaktion, eher eine zur Kenntnisnahme oder ich musste ihn buchstabieren, weil mich viele Menschen mit „K“ statt mit „C“ schreiben wollten. Jetzt, neun Monate später, im August 2020, wo ich diesen Artikel verfasse, sieht die Lage komplett anders aus. Jetzt sind die Reaktionen komplett negativ. Von vermeintlichen Späßen der Arbeitskolleg*innen, zu der meistgestellten Frage „Da dürfen/darfst Sie/du sich/dir sicher gerade einige dumme Sprüche anhören, oder?“, bis hin zu „Heißt du wirklich ‚Corona‘?“ und noch vieles mehr. Auf letztgenannte würde ich nur allzu gerne antworten „Nein, ich fands nur super cool so zu heißen wie ein Virus, der eine weltweite Pandemie ausgelöst hat, woran schon sehr viele Menschen verstorben sind, worüber sich alle lustig machen, den alle total bescheiden finden, weswegen wir alle Masken tragen müssen, unsere Liebsten nicht sehen können, das Reisen eingeschränkt ist, das öffentliche Leben teilweise lahmgelegt ist, die Wirtschaft in einer Krise steckt und weshalb ich mir nun tausend dumme Sprüche anhören darf. Total super! Das solltest du auch unbedingt mal probieren.“ Lässt man die Ironie beiseite, dann ist das Ganze tatsächlich alles andere als lustig und belastet vor allem psychisch mal mehr und mal weniger. Zumindest geht es mir so… 
Aber fangen wir nochmal an: Warum heißt der Virus eigentlich „Coronavirus“? Coronaviren gibt es nämlich schon seit Jahrzehnten, denn auch MERS und SARS sind Coronaviren. Die Wissenschaftler*innen gaben dieser Virenart den Namen „Corona“, weil dieser unter dem Mikroskop so aussieht wie eine Krone. „Corona“ heißt im Lateinischen nämlich „Die Krone“ und auch auf Italienisch oder Spanisch bedeutet es übersetzt „Krone“. Auf Grund seiner Bedeutung und dem schönen Klang, gaben die Wissenschaftler*innen diesem Virus seinen Namen. Es ist spannend zu beobachten, wie die Medien das Wort „Corona“ einfach so, ganz schnell etabliert haben und es nicht reflektiert und nicht hinterfragt von der Bevölkerung übernommen wurde. Das hat für mich persönlich, einen Teil meiner Familie und sicherlich auch noch für andere Menschen auf der Welt, die diesen Namen als Vor- oder Nachnamen tragen, schwerwiegende Folgen. Gerade in der heutigen Zeit, wo wir alle so viel hinterfragen, Gendern und vor allem auf die korrekte Sprache so viel wert legen, bin ich von diesem Geschehen einfach nur enttäuscht. Zumeist sind es nämlich vor allem die deutschsprachigen Medien, die das Wort „Corona“ dauerhaft und für alles nutzen. Anstatt Covid/Covid-19 zu sagen, wie eben bei MERS oder SARS auch die Kürzel in Nutzung sind. In Italien oder Spanien, wird der Name alleine gar nicht und wenn, dann nur als „Coronavirus“ genutzt, denn durch seine eigentliche Bedeutung wäre alles andere irreführend. 
Ich würde mir wünschen, dass wir bei Covid/Covid-19 bleiben, denn es ist absolut nicht schön, seinen eigenen Namen nur noch in negativen Zusammenhängen zu hören oder zu lesen. Sprache schafft Wirklichkeit! Deshalb ist es uns vor allem im Miteinander ein großes Anliegen niemanden zu beleidigen, (unwissend) zu verletzen oder auszugrenzen – was auch die aktuellen Diskussionen im rassistischen Kontext deutlich machen. Diesen Diskussionen und der Wichtigkeit, wie wir Sprache nutzen, schließe ich mich an. Ich fühle mich aktuell von den Medien ausgeschlossen, der Gesellschaft verletzt und insbesondere von meinen Arbeitskolleg*innen (daran arbeite ich aktuell immer noch) nicht ernst genommen und dadurch insgesamt – von den Menschen um mich herum (unwissentlich) – diskriminiert! Ich kann meinen Namen nicht mehr lesen oder hören. Es belastet mich einfach zu sehr. Was in Urlauben ein witziger Fakt war – „Ach, schau mal, dass hübsche Café dort drüben trägt deinen Namen!“ – ist jetzt mit Plakaten wie „Teilt Stories, nicht Corona!“ zu einem Albtraum geworden und schlägt mir nun schon seit Monaten auf den Magen. Egal in welchem Kontext, ob beruflich – im sozialen Bereich – oder privat mit Freunden oder der Familie, immer muss ich erst darauf hinweisen, den Virus „Covid/Covid-19“ zu nennen oder korrigieren, damit es hinterfragt wird. Nur sehr wenig Menschen fragen danach, wie es mir damit geht, aber alle sind sie froh, dass es nicht der eigene Name ist, der dafür verwendet wurde. So schön die Intention der Wissenschaftler*innen hinter der Namensgebung auch war, so schlimm ist die Nutzung der Medien und der Gesellschaft (hier in Deutschland) des Namens jetzt. Ich mag meinen Namen immer noch und finde ihn gerade im Zusammenspiel mit meinem Vornamen sehr schön. Deshalb ist meine Bitte an euch: Achtet auf eure Wortwahl, denn ihr wisst nie, wann jemand den Namen trägt, den ihr nur allzu selbstverständlich benutzt. Nutzt das Kürzel Covid/Covid-19, denn wirklich niemand möchte morgens aufwachen und seinen eigenen Namen für eine Pandemie lesen. Vielen Dank.

Miss Corona

„Ich bin lesbisch! … oder nicht?“

„Ich bin lesbisch! … oder nicht?“ – Nach ihrem Coming-Out verlässt Pippa ihren Mann und Vater der Tochter – jetzt zweifelt sie sehr, ob sie wirklich auf Frauen steht.

Als ich Chris mit 13 kennenlernte, war es der Anfang einer besten Freundschaft. Ich merkte gar nicht, dass er sich Hals über Kopf in mich verliebte. Über Jahre verschloss ich vor dieser Tatsache meine Augen. Erst als Chris für mich unerreichbar schien, kamen bei mir Gefühle auf. Er war MEIN CHRIS, ich war verliebt. 

Dass aus dieser jungen Liebe beim ersten gemeinsamen Sex ein Baby entsteht, damit hat wohl niemand gerechnet. Ich war 18, mitten im Abi und hielt den positiven Schwangerschaftstest in der Hand. 

Ich war total verzweifelt und dennoch war mir klar: Ich schaffe das! Ich schnappte mir meine Bücher und lernte, was das Zeug hält. Chris war dabei immer an meiner Seite. Das Abi bestand ich mit Auszeichnung. Unsere Tochter Mia war drei Wochen zuvor zur Welt gekommen.

Als Mia 1 Jahr war, fing ich an zu studieren. Ich pendelte von meinem Heimatort mehrmals wöchentlich nach München. Chris und ich jonglierten unseren Alltag zwischen Kindererziehung und unserem Studium, als hätten wir nichts anderes getan. Wir heirateten –  unser Leben konnte nicht besser sein. Dachten wir zumindest.

Der Alltag und dessen Folgen

Auch nach der Hochzeit verflog die Zeit. Doch dann passierte uns das, was so vielen passiert: Der Alltag holte uns ein. 

Mein Job forderte mich nicht ausreichend, die Ehe war irgendwie langweilig. 

„Das kann es doch nicht gewesen sein“, dachte ich. Jeden Tag der selbe Trott. Chris und ich sprachen offen darüber. Bei mir entstand der Wunsch, mich sexuell neu auszuprobieren. Da mir Chris als Mann im Bett immer mehr als genügt hat, war für mich klar: Ich würde es gern wieder mit einer Frau versuchen.

Mann – Frau – Frau: Das Projekt

Chris war dem gegenüber sehr aufgeschlossen. Wir meldeten wir uns auf einer Onlineplattform an und suchten nach einer Partnerin für ein Abenteuer zu dritt. Unsere Suche war jedoch zuerst ohne Erfolg, so verflog der Gedanke nach einiger Zeit. Aber alleine, dass Chris sich dazu bereit erklärte, gab mir die Aufregung, die ich schon so lange vermisst habe.

Vor drei Jahren auf einer Party stand sie da: Ida! Wir kamen ins Gespräch. Ich erzählte von Chris und Mia und recht schnell auch von unserem Vorhaben. Sie schien zuerst perplex und wusste nicht, was sie darauf antworten sollte. An diesem Abend geschah nicht mehr viel, wir tauschten die Nummern aus und ich bereute es, mit der Tür ins Haus gefallen zu sein. Ich dachte, dass ich nie wieder von ihr hören würde.

Doch am nächsten Morgen hatte ich eine Nachricht auf meinem Display: “Hey, Ida hier. Ich wollte dich fragen, ob du vielleicht Lust hast, heute Abend was trinken zu gehen?“ BÄM. Ich erzählte Chris von ihr. Er war mit dem Treffen einverstanden.

Chris und ich vereinbarten zuvor gewisse Regeln. Die Wichtigste: wenn ich alleine eine Frau treffe, passiert nichts, womit er sich unwohl fühlt. Wenn er den Wunsch hat, dass ich nach Hause komme, steige ich ins Auto und fahre. Wenn er sagt, er möchte nicht, dass ich sie zum Abschied küsse, ist auch das ein No-Go! 

Anfangs traf ich mich mit Ida alleine, um eine Vertrauensbasis aufzubauen. Gleichzeitig lasen Chris und ich uns in das Thema „offene Beziehung“ ein und steckten jeden Tag aufs Neue unsere Grenzen ab. Es war eine Zeit, in der ich endlich die Aufregung hatte, nach der ich gesucht habe. Eine Weile trafen wir uns häufiger zu dritt – es passte für uns alle gut. Doch irgendwann war es für Ida nicht mehr tragbar, „nur“ die Dritte zu sein, und so beendeten wir diese Geschichte. Wir meldeten uns wieder auf der uns bereits bekannten Onlineplattform an und so traf ich Marlene.

Eine Frau, in die ich mich von der ersten Nachricht an verguckt habe. Auch das erste Date, welches natürlich mit Chris‘ Genehmigung stattfand, fühlte sich ganz anders an als die Dates zuvor. Ich hatte Schmetterlinge im Bauch: Ich hatte mich in eine Frau verliebt.

Das Outing – und die Gefühle dazu

Oh Gott. Was mache ich nun? Ich wollte doch nur Spaß, wollte mich ausprobieren, Aufregung verspüren. Mein Ziel war es doch nie, meinen Mann und besten Freund, den Vater meiner Tochter, zu verlassen. Ich wusste zwar stets, dass es ein gefährliches Spiel war. Doch was nun? Die Gefühle für Marlene wurden so stark, dass ich wusste:“Ich bin homo/-bisexuell!“ (Ja, erst zu diesem Zeitpunkt kam mir der Gedanke. Darüber bin ich selbst bis jetzt verwundert.)

Meine Gedanken kreisten von diesem Moment an ununterbrochen um dieses Thema. Für mich war klar, dass ich mich jetzt outen muss – und es auch möchte. 

In welche Schublade stecke ich mich nun? Muss ich das überhaupt? Wie sage ich es Chris? Wie erkläre ich das meinen Eltern? Was wird mein Kind sagen? Wie soll das funktionieren – alleinerziehend, und das zu einem Zeitpunkt, wo ich gerade mit meinem Master begonnen habe. Werden mich die Leute im Dorf auslachen? Wird es Chris verkraften? Zerstöre ich die Beziehung zwischen meinem Kind und ihrem Vater?

Vom ersten Gespräch mit Chris, dass mir unser Alltag zu langweilig wurde bis zu diesem Zeitpunkt waren zwei Jahre vergangen. Zu allererst erzählte ich es meinen Eltern, die nicht wirklich überrascht schienen. Ein paar Tage später hatte ich eine Aussprache mit Chris, es war gleichzeitig unsere Trennung. Das war im vergangenen Oktober.

Er war am Boden zerstört und konnte diese Nachricht schlecht verdauen. Bis heute wechselt unsere Beziehung täglich zwischen einem guten, freundschaftlichen und einem wuterfüllten Verhältnis. 

Unsere Mia, damals 9, verkündeten wir gemeinsam die Trennung. Sie war in jenem Moment sehr gefasst. Im Nachhinein wurde aber deutlich, dass sie die Botschaft doch sehr mitgenommen hat. Ihr Herz wurde schlicht und ergreifend aufgrund der Trennung von Mama und Papa verletzt.

Erst ein paar Monate später erfuhr sie, dass ihre Mama sich in eine Frau verliebt hatte. 

Meine Eltern, meine Geschwister, mein engster Freundeskreis, mein Ex-Partner und mein Kind wussten nun also Bescheid. Und ich war so frei wie noch nie. Zu Beginn!

Ich freute mich auf mein neues Leben, auf alles was es für mich bereithielt. Binnen zwei Tagen war mein Outing das Gesprächsthema im Ort: „Pippa ist lesbisch.“

Und ich fühlte mich stärker denn je, war präsent und ging stolz mit meiner Tochter auf den Spielplatz, um allen zu zeigen: „Ja, ich stehe auf Frauen. Trotzdem, oder vielleicht auch gerade deshalb, geht es uns gut!“

Marlene schwirrte in dieser Zeit immer durch meinen Kopf, und sobald Mia schlief war sie oft bei mir. Ich war so verliebt, blind vor Liebe! 

Dann kam der Winter und aus uns wurde ein Paar. Marlene und ich verbrachten viel Zeit miteinander, und so lernte sie auch meine Tochter kennen. Marlene hatte auch Mias Herz von Tag 1 an erobert.

Die Wochen und Monate vergingen und Marlene, Mia und ich zogen in eine gemeinsame Wohnung. Der Punkt, an dem meine Zweifel begannen.

Die Zweifel

Es war Mai 2020: Corona, Quarantäne & Zweifel – diese Nomen treffen wohl sehr gut auf diese Zeit.

Ein Zusammenleben in Ausnahmezeiten wie diesen verlangt langjährigen Paare bestimmt viel ab, aber für frisch Verliebte, die versuchen Patchwork zu verstehen und zu leben, ist es vielleicht noch härter. Jeder, der sich trotz Kinder dazu entschlossen hat, eine Ehe zu beenden und jemanden Neues an seiner/ihrer Seite hat, weiß, wie schwierig es ist, einen Weg zu finden, der für alle Beteiligten passt. Egal, ob man sich outet und eine homosexuelle Beziehung eingeht oder eben erneut eine heterosexuelle Beziehung. Ich habe es mir definitiv leichter vorgestellt, als es ist. Mehr noch: ich zweifle daran, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe.

Nicht zuletzt wegen eines wesentlichen Aspekts:  Kann ich mir ein (Sex-)Leben, überhaupt vorstellen, das ausschließlich erfüllt wird von einer Frau? Ich habe es subjektiv betrachtet ziemlich schnell an die große Glocke gehängt, dass ich „lesbisch“ bin. Ich wollte dieses Outing einfach hinter mich bringen, kurz und schmerzlos. Doch immer mehr zweifle ich: bin ich wirklich lesbisch, so wie alle Welt jetzt denkt?  Zum damaligen Zeitpunkt mag ich das so gefühlt haben, denn da hatte ich keine Lust auf Männer. An die Konsequenzen habe ich dabei jedoch nicht gedacht. Was, wenn mir (m)ein (Ex-)Mann fehlt – im Alltag – und im Bett? Auch wenn er und ich wollten, ich könnte doch gar nicht mehr zurück – denn jeder denkt, dass ich lesbisch bin. Was würde das Dorf nun wieder denken? 

Ich habe das Gefühl, dass ich eine Entscheidung getroffen habe, die mich in der Situation gefangen hält: einmal geoutet, immer geoutet.

Mein Exmann fehlt mir, obwohl ich Marlene liebe. Ich vermisse meinen besten Freund, den ich abends von meinem Tag erzähle. Auch wenn ich mit Marlene über alles reden kann. Aber sie ist halt nicht er. Wir waren über so viele Jahre ein Team, ich wollte doch ursprünglich nur ein wenig Abwechslung. Und da steh ich nun, geoutet als lesbisch… wobei das so ja nicht mal stimmt! Autsch.

Ich wollte raus aus meinem Alltag, raus aus diesem „langweiligen“ Leben, das mich so eingeengt hat. Jetzt bin ich raus und ich wünsche mir nichts mehr, als einen „langweiligen“ Alltag. Ziemlich oft reden Marlene und ich über genau diesen Alltag. Er bereitet ihr Angst, denn eigentlich wollte sie nie Kinder.
Sie ist noch nicht wirklich bereit für das Familienleben, das ich mir so sehr zurück wünsche. Doch: Will ich das überhaupt mit ihr? Genau das Leben hatte ich ja mit einem Mann –  und ich hab alles hingeschmissen.

Dazu kommen Schuldgefühle gegenüber meiner Tochter, denn ich hab ihr den Alltag mit ihrem Papa genommen. Ich zweifle wirklich sehr.

Diese Worte niederzuschreiben tut weh. Aber es sind Gedanken, die mich täglich begleiten.

Ich habe Angst, dass ich mein Leben lang die Entscheidung bereuen werde. Es ist seltsam als „lesbisch“ abgestempelt zu werden obwohl ich selbst nicht mal sicher bin, ob es stimmt. Ich lebe ein Leben, welches ich mir zwar selbst ausgesucht habe, und dennoch ist es so anders als ich es erwartet habe.

Begleitet wird mein Weg von einer Psychologin, dennoch suche ich auch den Austausch mit Menschen, denen es vielleicht ähnlich geht.


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